Überraschung am Matthias Beltz-Platz zum Zweiten: Die Stühle sind da!

Potzblitz, das ging schnell!

Noch am Samstagmorgen wurde ich vom Anblick eines leergefegten Matthias Beltz-Platz überrascht. Sämtliches von den Besuchern aufgestellte Mobiliar wurde in vier großen Haufen an den Rand des Platzes vor der Szene-Trinkhalle „GUDES“ geräumt und gab ein recht chaotisches Bild ab. 

Prompt hatte ich gemutmaßt, was es mit diesem nächtlichen „Stühlerücken“ auf sich haben könne. 

Sollte die Aktion ein Vorbote auf eine Anlieferung der von der Stadt versprochenen, einheitlichen Stühle sein? Oder doch nur eine Protest-Aktion echauffierter Anwohner, welche ihre Protest-Energie witterungsbedingt nicht mehr ausreichend auf das Treiben am Friedberger Markt kanaliseren können?

Drei Tage später bin ich schlauer und kann euch die Auflösung präsentieren:


Des Rätsels Lösung: Die Stühle sind da!

 

Tatsächlich wurden am heutigen Dienstag in aller Früh die auffälligen, in meinen Augen recht hässlichen Stühle angeliefert und brav in Reih und Glied aufgestellt.

Das schaut dann in etwa so aus:

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Damit die Stühle nicht wie am Luisenplatz geschehen nicht künftig Balkone in der Nachbarschaft ziehen, haben die Jungs vom „GUDES“ versprochen, diese nach Feierabend sicher zu verwahren.

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Dürfte dann die Folge haben, dass nach Betriebsende der Trinkhalle kein Mobiliar mehr auf dem Platz zu finden ist. Und mich würde es nicht wundern, würden dann wieder alte Möbel von den Besuchern angestellt. 

Es bleibt also weiter spannend im Nordend. 

Samstag Morgen, Sperrmüll-Stapel: Was ist schon wieder los am Matthias Beltz-Platz?

Herrje, herrje. Einmal mehr komme ich nicht umhin, vom Matthias-Beltz Platz an der Friedberger Landstraße zu berichten.

Nach all dem Theater und Gezanke um von Gästen der benachbarten Trinkhalle „GUDES“ mitgebrachten Sitzmöbeln kehrte in den letzten Wochen etwas Ruhe ein:

Die Stadt beharrte auf ihrer Ansicht, das wilde Aufstellen von mitgebrachten Möbel widerspreche den Regeln der Nutzung von öffentlichen Plätzen. Und ohne Sondernutzungsgenehmigung gleich gar nicht.

Die Stühle und Tische seien nach wie vor als Sperrmüll zu betrachten, der demnächst erneut vom Ordnungsamt entsorgt würde.

Ein Friedensangebot

Allerdings dieses Mal erst, sobald von der Stadt gestellte und bezahlte Kunststoff-Stühle einheitlichen Aussehens angeliefert und aufgestellt seien.

Überraschung am Samstagmorgen

Nun begab es sich, dass ich an diesem Samstagmorgen nichtsahnend die Wohnung verließ, um den Weg zum Dienst anzutreten.

Doch was müssen meine müden Augen da entdecken?

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Sämtliches Mobiliar wurde zu vier großen Haufen aufeinandergestapelt und an den Rand des Platzes verbannt.

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Lediglich ein einziger Stuhl zierte als kleines Highlight den großen Abfalleimer.

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Bleibt die Frage: „What happened last night?“

Hat das Ordnungsamt etwa wider der Vereinbarung mit der Stadt eine erneute Entsorgungs-Aktion vorbereitet?

Vermutlich nein, dies wäre nicht nächtens erfolgt und man hätte die Möbel direkt verladen und von dannen geschafft.

Wer also steckt sonst dahinter?

Verärgerte Anwohner, die ein neues Ventil für ihre überschüssige Protest- und Bechwerdeenergie suchen, seitdem es saisonbedingt freitags wieder ruhiger geworden ist am Friedberger Platz?

Hach, es bleibt schon wieder spannend am Matthias-Beltz Platz. Ich bin gespannt, was dort geschieht, nachdem die Räumung von den Nutzern bemerkt wurde.