Die Sache mit dem Ding.

Was ist das eigentlich für ein „Ding“, das da alle machen? Nicht im Kollektiv, nein, jeder ganz für sich? Im Lauten wie im Leisen, jedenfalls ganz sicher jeweils absolut individuell? So individuell sogar, dass dieses „Ding“ mitunter oftmals als „das eigene Ding“ bezeichnet wird?

Fast fühle ich mich ein wenig schlecht, euch nun mit dieser alten Kamelle anzukommen: „Mach‘ dein eigenes Ding“, „Beib‘ du selbst“ – ziemlich ausgelutscht, diese Phrasen. Totgeschrieben ohnehin, ich will mir gar nicht vorstellen, wie viele Posts, Artikel, Aufsätze, Bücher schon über jenes mysteriöse „eigene Ding“ verfasst wurden. Wohl jeder Bravo-Leser weiß um diese Binsenweisheit.

Doch ich komme nicht umhin, mir eine Frage zu stellen: Was ist das eigentlich, dieses „eigene Ding“?

Und wie sieht es in der Praxis aus, beschließt man, fortan sein „eigenes Ding zu machen“ ? Bedeutet es völlige Rücksichtslosigkeit in beruflichen wie privaten Belangen, ein Loslösen von jeglichen Konformitäten – oder bleibt es am Ende doch nur hohle Phrase?

Ich hab‘ einfach mal ein paar Leute gefragt, ob sie denn ihr eigenes Ding machten. Wenig überraschend, dass die prompte Antwort stets lautete:

„Natürlich mach‘ ich mein eigenes Ding!“

Eine anders lautende Antwort habe ich derweil nie bekommen. Klar, wer behauptet schon von sich, fremdgesteuerter Mitläufer zu sein, ein Mensch ohne Meinung, gar ohne Ziele?

Ich fragte weiter nach. Was die Leute denn konkret darunter verstehen, „ihr eigenes Ding zu machen“. Nun blickte ich zumeist in ratlose Gesichter, statt eine schnelle Antwort zu erhalten. Da müsse man noch mal genau überlegen, ja, das sei gar nicht so einfach zu definieren, jenes eigene Ding.

So einig sich alle darin waren, ihr Ding zu machen – so schwierig scheint die Frage nach einer Definition dieses Dinges zu sein, nach dessen Bedeutung, nach dessen Umsetzung.

Anlass genug für mich, mir ein paar Gedanken zu machen. Auch ich bin schließlich felsenfest davon überzeugt, mein Ding zu machen. Was ich allerdings konkret darunter verstehe, wie sich die Ausübung des Dinges konkret auf mein Leben auswirkt: Das fällt auch mir zunächst nur schwierig in Worte zu fassen.

Zeit, das zu ändern! Nehmt ihr Teil an meiner Ergründung des ominösen Dinges? 

 

Carpe Diem

„Och nöö….“, werdet ihr euch nun denken. „Bitte nicht noch so ’ne alte Kamelle“. Und ihr habt ja recht, kein Lebensmotto wird wohl inflationärer verwendet als „Carpe Diem“ – Nutze den Tag. Zuhauf zu finden in Lebensratgebern, Poesiealben, in großen Lettern auf Facebook. Nein, besonders einfältig ist er wirklich nicht, dieser Auftrag, das Beste aus jedem Tag zu machen.

Dennoch: 

Jeder sollte sich darüber bewusst sein, dass auch der eigene Tag nur 24 Stunden hat. 24 Stunden, die zur Verfügung stehen, um sie nach eigenem Belieben zu füllen. 24 Stunden, die genutzt werden wollen, um Ziele zu erreichen – oder an deren Erreichen zu arbeiten. Vorausgesetzt natürlich, man ist tatsächlich frei in der Entscheidung über die eigene Zeit – und nicht gerade in Gefangenschaft, noch minderjährig oder Komapatient.

Nun werden die ersten vielleicht widersprechen:

„Schön wär’s“, werden sie sagen – „Die meisten meiner Tage bestehen aus der Ausübung meines Jobs, Alltagspflichten wie Einkäufen, ein wenig Entspannung am Abend – und schlafen muss ich ja auch noch irgendwann. Wo bleibt da noch Zeit für freie Zeiteinteilung? Mein Chef zeigt mir ’nen Vogel, wenn ich ihm erkläre, dass ich aufgrund akuter Unlust der Arbeit lieber fern bleibe!“. 

Soweit, so richtig. Aber: Auch die eigenen Verpflichtungen wie der Job sind aus einer freien Entscheidung heraus getroffen. Und dienen einem ganz konkreten Ziel: Dem Erwerb eines Einkommens zur Absicherung der eigenen Existenz, als finanzielle Grundlage für alle weiteren Bereiche des Lebens, für den Luxus der eigenen vier Wände – oder zumindest ein Dach über den Kopf.

Und das ist doch schon mal ein ganz großes und hervorragendes Ziel, das ihr hier Tag für Tag erreicht, oder? Ihr habt euch aus freien Stücken dafür entschieden, täglich einige Stunden lang fremdbestimmt zu arbeiten. Dafür seid ihr die restlichen Stunden lang ein (finanziell) unabhängiger Mensch und könnt euer Leben auf ein solides Fundament bauen.

Auch ich quäle mich mitunter mitten in der Nacht um 2 aus dem Bett: Weil ich mich für einen Beruf entschieden habe, der dies gelegentlich erfordert. Der mir aber Freude bereitet, der mir mein Leben in Frankfurt finanziert. Und, wie ihr wisst: So ein Leben in Frankfurt, das ist leider kein immer günstiges Vergnügen.

Niemand würde euch davon abhalten, einfach nicht mehr am Arbeitsplatz zu erscheinen. Ihr müsstet nicht mal kündigen. Nur mit den Konsequenzen, mit denen müsstet ihr leben. Besteht nicht das gesamte freie Leben aus einem ständigen Abwägen von Entscheidungen und deren resultierender Konsequenzen?

Zurück zum Thema:

Jeder sollte sich darüber bewusst sein, dass jede einzelne Sekunde eines jeden einzelnen Tages aus freien Stücken heraus gestaltet und genutzt werden kann. Die Entscheidung, wie dies getan werden soll, obliegt alleine jedem einzelnen, freien Menschen. 

Sich dieser Erkenntnis ganz bewusst zu sein ist die wichtigste Grundlage dafür, sein „eigenes Ding“ zu machen. 

 

Die Sache mit den Zielen

Nach all der Küchentisch-Psychologie wird’s nun etwas praktischer: Ich mache mir Gedanken über Ziele. Alle reden über Ziele, jeder hat sie, manche sogar bereits erreicht. Ziele sind omnipräsent, sich mit ihnen zu beschäftigen ist unausweichlich.

Doch wieso eigentlich Ziele? 

Ganz schön anstrengend also, sich permanent mit Zielen und deren Erreichen beschäftigen zu müssen. Zeitraubend ohnehin. Wieso nicht also gleich ganz bleiben lassen, sich entspannt und ganz ziellos zurücklehnen und die Welt einen schönen Ort sein lassen?

Ganz einfach: Weil der Mensch nicht zum „Sein“ geschaffen ist.

Es liegt in der Natur des Menschen, niemals zufrieden mit dem Zustand der Beharrlichkeit zu sein. Jeder von uns strebt nach irgendetwas, ob bewusst oder unbewusst. Der Mensch erträgt keinen Stillstand, keine Langeweile. Das ist sein Fluch und Segen. Meint ihr, die Menschheit hätte jemals einen Fuß auf den Mond gesetzt, hätten sich alle gedacht: „Och ja, ganz nett heute, ich lass‘ den Tag mal ’nen schönen Tag sein und das Leben an mir vorüberziehen?“

Nein, das entspricht nicht unserer Natur. Und darum setzt sich jeder von uns ständig neue Ziele, im Großen wie im Kleinen:

Die Stunde joggen, die Einkäufe des Tages, die Ausbildung, das Studium, der Beruf, das eigene Kind, das gelesene Buch, das geschriebene Buch, die Urlaubsreise, die Verabredung mit einem guten Freund, der Frühjahrsputz, die Millionen auf dem Konto, das neue Auto, die Entspannung in der Sauna, das Bepflanzen eines Blumenbeets, die Traumwohnung, das Komponieren eines Liedes, das Erlernen eines Instrumentes oder einer Sprache, das Hören einer Schallplatte, das Leben in einer neuen Stadt, die Briefmarkensammlung, der Konzertbesuch:

All das sind Ziele, ganz Große und ganz Kleine. Schnell und leicht erreichbare – und welche, die nur langfristig und mit größerer Mühe zu erreichen sind. Ziele, die ein Jeder von uns hat. Ziele, die ganz unterschiedlich sind, und dennoch nur einer einzigen Sache dienen: Der Erfüllung von Bedürfnissen.

Es liegt in unserer Natur, dass wir nur zufrieden sind, wenn wir unsere Bedürfnisse durch das Erreichen unserer Ziele befriedigen. Und ebenso in unserer Natur liegt es wohl, dass wir uns – oft, bevor wir ein Ziel erreicht haben – schon ein nächstes Ziel setzen, um ein neues oder anderes Bedürfnis zu befriedigen. Und das allergrößte menschliche Bedürfnis, das ist das Bedürfnis nach dem „Mehr“, so denke ich.

Jeder von uns will immer mehr – mehr Sehen, mehr Erleben, mehr Gespräche, mehr Geld, mehr Geld ausgeben, mehr verkaufen, mehr kaufen, mehr Reisen, mehr Anerkennung, mehr Karriere, mehr Eindrücke, mehr Kultur, mehr sportliche Leistung, mehr Gesundheit, mehr Freude, mehr Technik, mehr Wissenschaft, mehr Information, mehr Freunde. Hauptsache mehr, dann geht’s uns gut.

Wunderbare Sache eigentlich, aber leider gar nicht so einfach, da durchzublicken. Es gilt also überlegen:

Wie möchte ich die nur 24 Stunden des Tages verbringen, um meine Ziele zu erreichen oder an ihrer Erfüllung zu arbeiten? Welches „Mehr“ ist mir wichtig genug, ihm meine begrenzte Zeit zu widmen? Welches „Mehr“ ist Zeitverschwendung, da es meine Bedürfnisse nicht befriedigt?

Ihr seht: Es ist überaus wichtig, die eigenen Ziele klar zu formulieren und im Blick zu haben. ALLES kann niemand erreichen, „von allem ein bisschen“ erzeugt keine Glücksgefühle. Wichtig ist allein, was euch wichtig ist. Dem ihr alles Andere – auch die kurzfristigen Verlockungen – unterordnet. Und euch dabei stets darüber bewusst seid:

Jede Entscheidung FÜR etwas ist zeitgleich eine Entscheidung GEGEN alles Andere. Lässt sich nix dran machen, Naturgesetz, is‘ halt so.

Und auch Zeit, die hat man nicht – man muss sich bewusst dafür entscheiden, sie sich zu NEHMEN. 

 

Und nun: Egoist werden?

Soweit also meine Gedanken über Zeit, Ziele und Entscheidungen. Wer sich allein auf die Erreichung seiner ganz eigenen Ziele fokussiert, Verlockungen trotzt, sich immer wieder ganz bewusst entscheidet: Der macht für mich „sein Ding“.

Jetzt muss ich mir nur noch überlegen, wie ich dieses „Ding“ konkret in mein eigenes Leben übertragen kann. Oder mache ich es vielleicht bereits, mein eigenes Ding?

Ja, ich habe Ziele. Noch so einige, für die ein einzelnes Leben niemals ausreichen würde. Bleibe ich also erst einmal im Kleinen:

Ich weiß um die Dinge, die mich glücklich machen. Einen neuen Blog-Artikel zu veröffentlichen, beispielsweise. Eine Radtour ins Grüne, dabei ungeahnte schöne Flecken Erde entdecken. Ein Buch durchgelesen zu haben. Besonders zufrieden zu sein mit einem Bild, das ich vom Entwickeln abhole – und ein weiteres meiner Foto-Alben zu vollenden.

Niemand zwingt mich dazu, diese Dinge zu tun. Ich entscheide mich ganz bewusst dazu, Zeit und Energie in sie zu investieren. Und damit gegen alles andere. Klingt erstmal ziemlich simpel, doch Halt!

 

Die Tücken der Ablenkung 

Was sich theoretisch erstmal easy anhört, ist dann doch mitunter nicht immer einfach konsequent umzusetzen. In diesem Moment, in dem ich diese Zeile schreibe, da erinnert mich der SPIEGEL ONLINE-Tab in meinem Browser daran, dass ich auch mal wieder das Weltgeschehen checken könnte. Auch der Facebook-Tab bereitet mir ein schlechtes Gewissen, ich hab‘ nämlich schon wieder neun Benachrichtungen und zwei private Nachrichten, die gelesen und beantwortet werden wollen. Ach ja, E-Mails hab ich auch schon seit drei Stunden nicht gecheckt.

Doch – ich erinnere mich daran, dass es mein Ziel ist, diesen Beitrag zu schreiben. Und damit, so denke ich, mache ich mein kleines, eigenes Ding. Zumindest in diesem Moment. Doch die Tücken der Ablenkung, sie lauern überall und ständig.

Eine Nummer größer: Wenn ich eigentlich ein Buch lesen möchte, die Kumpels aber zum spontanen Umtrunk laden – dann sage ich ab, setze mich alleine ins Café und lese. Oder stoße eben später zum heiteren Umtrunk, weil ich erst noch lesen möchte.

Ja, und öfters, da geh‘ ich auch einfach mal nach Hause, weil ich unbedingt noch einen Beitrag schreiben oder Fotos einkleben möchte – statt den dritten Apfelwein zu bestellen. Das erzeugt zwar öfters mal Unverständnis („Kannste doch auch morgen noch machen, jetzt bleib‘ schon hier, ist ja gerade so lustig!“) – mach‘ ich dann aber nicht und gehe allen Widerreden zum Trotz nach Hause.

Auch damit mach‘ ich mein Ding.

 

Ist das nun egoistisch? 

Während ich diese Zeilen schreibe, merke ich, dass sich das zunächst mal ziemlich egoistisch anhört. Ein Leben, einzig und allein ausgerichtet auf die Erfüllung der eigenen Ziele? Und was ist eigentlich mit den anderen? Bin ich nun rücksichtsloser Egoist?

Ich denke, nein. Das beharrliche Festhalten an eigenen Zielen und deren hartnäckiges Verfolgen ist mit einem guten Miteinander vereinbar.

Beispiel gefällig? Angenommen, ich bin mal wieder an der Erfüllung meiner Ziele beschäftigt. Will eigentlich eine Radtour machen, die ich mir schon immer vorgenommen habe.

Doch während ich in den Sattel steige, da klingelt das Mobiltelefon. Ohjeh, Kumpel ruft an, Freundin hat Schluss gemacht, vorher das Konto geplündert, mitsamt Auto durchgebrannt. Whatever, Weltuntergang, kurzum: Meinem Kumpel, dem geht’s richtig mies. Er äußert den dringenden Wunsch, schnellstmöglich mich und mein offenes Ohr an seiner Seite zu wissen. Bestenfalls in Kombination mit Bier, das brauche er jetzt.

Und ich? Ich stehe – mal wieder! – vor einer Entscheidung. Mein Ziel zu erreichen, endlich die Radtour zu machen – oder meine Zeit nun damit zu verbringen, meinem Kumpel ein guter Freund zu sein.

Angenommen, ich teilte meinem Freund nun mit, er solle sich jemand anderen zum Ausheulen suchen, ich würde lieber Rad fahren: Dann wäre ich zwar überaus zielorientiert, aber gleichzeitig ein ziemlich schlechter Freund. Und ein egoistisches Arschloch obendrein.

Ich würde mich also ganz sicher dazu entscheiden, umgehend meinem Kumpel Beistand zu geben. Wie passt das jetzt zu meiner Theorie, dass es überaus erstrebenswert ist, stets allein das „eigene Ding“ zu machen? Konsequent nur eigene Ziele zu verfolgen?

Ganz einfach: Ich gebe einem übergeordneten Ziel den Vorrang 

„Ich will meinem Kumpel ein guter Freund sein“ – hey, ist das nicht auch ein Ziel? Jawollja, ein für mich sogar sehr wichtig ist. So wichtig sogar, dass ich ihm das Ziel der Radtour unterordnete, und statt ins Grüne postwendend zu meinem Kumpel fahre.

Somit habe ich also meinen eigenes, hier übergeordnetes Ziel, erreicht. Und damit „mein Ding gemacht“. Ganz ohne Egoist zu sein.

 

Unabhängig bleiben

Wichtig soll es für mich vor allem sein, unabhängig zu sein. Das heißt auch explizit: Unabhängig von anderen Menschen.

Dass ich kein Egoist bin, hätten wir ja nun geklärt.
Bin ich nun aber ein verquerer Einzelgänger, gar ein Soziopath?

Nein, bin ich ganz sicher nicht. Ich freue mich über jeden, der mich bei der Umsetzung meiner Ziele teilt. Der bestenfalls sogar das gleiche Ziel verfolgt, einen Ausflug zu machen zum Beispiel. Und ein solcher macht gemeinsam schließlich am meisten Spaß! Gilt natürlich auch für gemeinsame Foto-Streifzüge durch die Stadt, größere Projekte und Abenteuer.

Ich möchte meinen Ausflug (also mein Ziel) aber auch nicht von anderen abhängig machen. Und mach‘ ihn deswegen eben alleine. Dafür schlag‘ ich dann eben auch Verabredungen aus, auf die ich keine Lust habe. Wenn ich eine Stunde lang joggen gehen möchte, dann hab‘ ich erst später Zeit für Verabredungen zum Kaffee. Wenn ich Dienst habe, dann bin ich pünktlich auf der Arbeit – für die ich mich entschieden habe, um meine Existenz zu sichern.

Weil ich eben mein Ding machen möchte. 

 

Und ihr so?

Für mich habe ich nun also definiert, was es bedeutet, das eigene Ding zu machen. Wenn ihr bis hierhin durchgehalten habt: Respekt!

Mag sein, dass ich euch mit meinen langatmigen Ausführungen genervt habe. Mag sein, dass sich meine Zeilen lesen wie ein zweitklassiger Lebensratgeber. Dass all diese „Erkenntnisse“ doch ziemlich banal sind. Vielleicht haltet ihr all das Geschriebene für Quatsch, wenn gar garniert mit Sauce.

Für mich aber war es wichtig, mir Gedanken über „das Ding“ zu machen, diese festzuhalten. Ja, ihr ahnt es bereits: Das war ein Ziel von mir.

Dieses Ziel habe ich nun erreicht, der Beitrag ist vollendet.
Was jetzt noch fehlt, ist die Debatte:

Teilt ihr meine Definition und meine Gedanken?
Oder habt ihr laute Einwände, möchtet mir noch ein paar Denkanstöße liefern?

Bedeutet es für euch vielleicht sogar etwas vollkommen anderes, wenn ihr von euch behauptet, ihr würdet euer Ding machen? Und ist euer „Ding“ vielleicht etwas vollkommen anderes?

Ich bin schon ganz gespannt auf eure Gedanken, die ihr mir gern per Kommentar zukommen lassen dürft.

 

Abschließend ein Dankeschön 

Während ich diesen Text geschrieben habe, kamen mir zwei Menschen in den Sinn. Bei denen ich mich aus gegebenem Anlass nun kurz bedanken möchte:

Danke, Christian! Danke dafür, dass du mir gezeigt hast, wie herrlich einfach es ist, Tag für Tag „sein Ding“ zu machen – nämlich ganz banal, indem du so konsequent Tag für Tag mit dem Hund am Weiher oder auf dem Feldberg warst.Einfach, weil es dir wichtig war. Das hat mir imponiert und mich dazu bewogen, mir selbst jeden Tag eine kleine Auszeit zu nehmen. 

Danke, Monika! Danke dafür, dass du mir irgendwann von den Bedürfnissen erzählt hast. Von dem „tief in sich selbst horchen“, das manchmal so schwierig ist. Aber so wichtig, um Bedürfnisse zu erkennen und sich daraufhin Ziele zu setzen. Dank deiner Worte kann ich dies nun immer besser – meistens jedenfalls. 


Und nun: Beitrag fertig, ziel erreicht. Laptop ausschalten, fertig machen. Ich hab‘ da nämlich noch ein Ziel vor Augen und will noch schnell mein ding machen…